Stand: [DATUM]
Anbieter: Kambo Tribe LLC, 30 N Gould St Ste N, Sheridan, WY 82801, USA, vertreten durch Michael Rüsel (Member/Owner)
Kontakt: heilpraktikerruesel@gmail.com · Telefon: +49 (0)178 2122186
Schön, dass du dich für die Kambo-Ausbildung interessierst. Diese Ausbildung verbindet fundiertes theoretisches Wissen mit begleiteter praktischer Erfahrung und legt größten Wert auf Sicherheit, Sorgfalt und einen respektvollen Umgang mit der Medizin und miteinander. Die folgenden Bedingungen schaffen für beide Seiten Klarheit und Verlässlichkeit: Sie beschreiben, welche Leistungen du erwarten kannst, was wir uns von dir wünschen und wie wir mit besonderen Situationen umgehen. Bitte lies sie in Ruhe durch – bei Fragen sind wir vor der Anmeldung gerne persönlich für dich da.
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge über die Teilnahme an der Kambo-Ausbildung des Anbieters (nachfolgend „Ausbildung"), die als Hybrid-Format aus Online-Modulen (Live-Calls, Mitgliederbereich, Aufzeichnungen) und Präsenzmodulen durchgeführt wird.
(2) Eckdaten der Ausbildung: Gesamtpreis [PREIS] €, Dauer [DAUER], Module: [MODULE], maximale Teilnehmerzahl: [TEILNEHMERZAHL].
(3) Abweichende Bedingungen des Teilnehmers finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(4) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Dies gilt auch für Teilnehmer, die die Ausbildung im Rahmen einer Existenzgründung buchen.
(1) Gegenstand des Vertrags ist ausschließlich die Vermittlung von Wissen und praktischen Fertigkeiten im Rahmen der Ausbildung. Geschuldet ist die Durchführung der Ausbildung, nicht ein bestimmter Lern- oder Prüfungserfolg und nicht die Erteilung eines Zertifikats (siehe § 12).
(2) Die Ausbildung und die darin enthaltenen Selbsterfahrungsanteile sind keine medizinische, ärztliche, psychotherapeutische oder heilpraktische Behandlung und ersetzen eine solche nicht. Es wird kein Heilversprechen abgegeben und keine gesundheitliche Wirkung zugesichert.
(3) Hinweis zum rechtlichen Status von Kambo: Kambo (Sekret des Frosches Phyllomedusa bicolor) ist in Deutschland nach derzeitigem Stand weder im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) noch im Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) gelistet. Die Anwendung am Menschen kann jedoch als Ausübung der Heilkunde im Sinne des Heilpraktikergesetzes zu bewerten sein und arzneimittelrechtliche Fragen (AMG) aufwerfen. Die Rechtslage kann sich ändern. Der Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich, vor einer eigenen späteren Tätigkeit die für ihn geltende Rechtslage (insbesondere Erlaubnispflichten nach dem Heilpraktikergesetz) zu prüfen. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass der Teilnehmer nach Abschluss der Ausbildung Kambo-Anwendungen rechtlich zulässig anbieten darf.
(4) Die Teilnahme an praktischen Übungen und Selbsterfahrungsanteilen ist freiwillig und erfolgt in eigener Verantwortung des Teilnehmers (§ 8).
(5) Leistungsumfang. Im Ausbildungspreis enthalten sind insbesondere: die Teilnahme an allen Modulen des gebuchten Durchgangs (online und in Präsenz), die Live-Calls einschließlich Aufzeichnungen, der Zugang zum Online-Mitgliederbereich (§ 5 Abs. 3), sämtliche Ausbildungsmaterialien in digitaler Form, die Betreuung durch die Ausbildungsleitung während der Ausbildungszeiten, die reguläre Erstteilnahme an den Prüfungen sowie die Ausstellung der Teilnahmebescheinigung bzw. des Zertifikats bei Erfüllung der Voraussetzungen (§ 12). Nicht enthalten sind: Anreise, Unterkunft und Verpflegung bei Präsenzmodulen, Prüfungswiederholungen (§ 12 Abs. 1) sowie individuell vereinbarte Zusatzleistungen.
(1) Die Darstellung der Ausbildung auf der Website oder in Informationsmaterialien stellt kein bindendes Angebot dar.
(2) Der Vertrag kommt zustande, indem der Teilnehmer das ausgefüllte und (digital) unterzeichnete Anmelde-/Vertragsformular an den Anbieter übermittelt und der Anbieter die Anmeldung in Textform (z. B. E-Mail) bestätigt.
(3) Vom Anbieter übersandte individuelle Angebote sind 7 Tage ab Zugang gültig. Geht innerhalb dieser Frist keine Annahme (bzw. bei vereinbarter Vorkasse: kein Zahlungseingang der Anzahlung) ein, erlischt das Angebot.
(4) Die Teilnehmer werden sorgfältig ausgewählt, damit jede Gruppe sicher und stimmig zusammengesetzt ist. Ein Anspruch auf Aufnahme in die Ausbildung besteht daher nicht; der Anbieter kann Anmeldungen ablehnen, etwa bei Kontraindikationen, fehlender persönlicher Eignung oder mit Rücksicht auf die Gruppenzusammensetzung.
(1) Es gilt der bei Vertragsschluss vereinbarte Gesamtpreis von [PREIS] €. Umsatzsteuer wird ausgewiesen, sofern gesetzlich geschuldet. Im Gesamtpreis enthalten ist der Zugang zum Online-Mitgliederbereich als eigenständige Teilleistung mit einem Wert von 1.000 € (§ 5 Abs. 3).
(2) Mit Vertragsschluss wird eine Anzahlung in Höhe von [ANZAHLUNG] € (maximal ca. 20 % des Gesamtpreises) fällig. Der Restbetrag ist [FÄLLIGKEIT, z. B. 14 Tage vor Beginn des ersten Moduls] fällig.
(3) Ratenzahlung: Sofern vereinbart, ist der Gesamtpreis in [ANZAHL] Raten zu je [BETRAG] € jeweils zum [STICHTAG] zu zahlen. Die Ratenzahlung ist eine reine Fälligkeitsvereinbarung; für sie wird kein Aufschlag, Zins oder sonstiges Entgelt erhoben.
(4) Zahlungsverzug bei Raten: Gerät der Teilnehmer mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Raten ganz oder teilweise in Verzug und zahlt er trotz Mahnung mit Nachfristsetzung von 14 Tagen nicht, kann der Anbieter den gesamten Restbetrag sofort fällig stellen und/oder den Teilnehmer bis zum Ausgleich von der weiteren Teilnahme (einschließlich Online-Zugängen) ausschließen. Die Zahlungspflicht bleibt hiervon unberührt.
(5) Die Teilnahme an Präsenzmodulen setzt den vollständigen Ausgleich aller bis dahin fälligen Zahlungen voraus.
(6) Eine Aufrechnung ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig. Zurückbehaltungsrechte stehen dem Teilnehmer nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu.
(1) Verbrauchern steht bei Vertragsschluss im Fernabsatz (z. B. per E-Mail, Online-Formular) das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Dieses Recht kann nicht durch AGB ausgeschlossen werden. Es besteht unabhängig von der Storno-Regelung in § 6.
(2) Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns ([ANBIETER, ANSCHRIFT], E-Mail: heilpraktikerruesel@gmail.com) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
(3) Sofortiger Zugang zum Mitgliederbereich (digitale Inhalte): Der Zugang zum Online-Mitgliederbereich (Aufzeichnungen, Skripte, Lernvideos, Vorlagen) ist eine eigenständige Teilleistung des Vertrags mit einem Wert von 1.000 €. Auf ausdrücklichen Wunsch des Teilnehmers wird dieser Zugang unmittelbar nach Vertragsschluss und Eingang der Anzahlung freigeschaltet. Stimmt der Teilnehmer der sofortigen Bereitstellung ausdrücklich zu und bestätigt er seine Kenntnis davon, dass er hierdurch sein Widerrufsrecht in Bezug auf diese digitalen Inhalte verliert, erlischt das Widerrufsrecht insoweit mit Beginn der Bereitstellung (§ 356 Abs. 5 BGB). Der Anbieter stellt dem Teilnehmer eine Bestätigung des Vertragsschlusses einschließlich dieser Zustimmung und Kenntnisnahme auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail) zur Verfügung (§ 312f BGB). Folge: Widerruft der Teilnehmer den Vertrag im Übrigen fristgerecht, verbleibt die Vergütung für die bereits bereitgestellten digitalen Inhalte in Höhe von 1.000 € beim Anbieter; nur der übersteigende Betrag wird erstattet.
(4) Vorzeitiger Beginn der übrigen Leistungen: Verlangt der Teilnehmer ausdrücklich, dass die Ausbildung (Live-Calls, Betreuung) bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und widerruft er anschließend fristgerecht, schuldet er Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen anteilig im Verhältnis zum Gesamtumfang (§ 357a BGB). Das Widerrufsrecht für die Dienstleistung insgesamt erlischt erst mit deren vollständiger Erbringung (§ 356 Abs. 4 BGB).
(5) Erklärungen im Anmeldeformular (Pflichtfelder):
☐ Ich verlange ausdrücklich, dass mir der Zugang zum Online-Mitgliederbereich (digitale Inhalte, Wert: 1.000 €) sofort nach Vertragsschluss und Zahlungseingang bereitgestellt wird. Ich stimme der Ausführung des Vertrags über die digitalen Inhalte vor Ablauf der Widerrufsfrist ausdrücklich zu und bestätige meine Kenntnis davon, dass ich mit Beginn der Bereitstellung mein Widerrufsrecht in Bezug auf diese digitalen Inhalte verliere.
☐ Ich verlange ausdrücklich, dass mit der Ausbildung (Dienstleistung) bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird. Mir ist bekannt, dass ich bei einem Widerruf Wertersatz für die bis dahin erbrachten Leistungen schulde und dass mein Widerrufsrecht bei vollständiger Erbringung der Dienstleistung erlischt.
(6) Ein Muster-Widerrufsformular wird als Anlage zu diesen AGB bereitgestellt: Muster-Widerrufsformular.
(1) Mit der Anmeldung wird ein Ausbildungsplatz verbindlich reserviert; die Ausbildung wird mit begrenzter Teilnehmerzahl langfristig geplant und vorbereitet. Ein freies vertragliches Rücktrittsrecht besteht daher nicht. Uns ist bewusst, dass sich Lebensumstände ändern können – für Stornierungen nach Ablauf einer etwaigen Widerrufsfrist gilt deshalb die folgende transparente, nach Vorlaufzeit gestaffelte Regelung (maßgeblich ist der Zugang der Stornoerklärung in Textform beim Anbieter, bezogen auf den Beginn des ersten Ausbildungsmoduls):
| Zugang der Stornierung | Stornopauschale |
|---|---|
| bis 90 Tage vor Beginn | 20 % des Gesamtpreises (entspricht der Anzahlung) |
| 89 bis 60 Tage vor Beginn | 40 % des Gesamtpreises |
| 59 bis 30 Tage vor Beginn | 60 % des Gesamtpreises |
| 29 Tage bis 1 Tag vor Beginn | 80 % des Gesamtpreises |
| ab Beginn / Nichterscheinen | 90 % des Gesamtpreises |
(2) Dem Teilnehmer bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist; in diesem Fall reduziert sich die Pauschale entsprechend. Dem Anbieter bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten. (Hinweis: Ohne diesen Satz ist die gesamte Staffel nach § 309 Nr. 5 lit. b BGB unwirksam — er darf nicht gestrichen werden.)
(3) Bereits geleistete Zahlungen (einschließlich der Anzahlung) werden auf die Stornopauschale angerechnet; ein übersteigender Betrag wird erstattet, ein Fehlbetrag ist nachzuzahlen.
(4) Ersatzteilnehmer: Der Teilnehmer kann bis zum Beginn des ersten Moduls einen geeigneten Ersatzteilnehmer stellen, der in den Vertrag eintritt und die gesundheitlichen Teilnahmevoraussetzungen (§ 7) erfüllt. In diesem Fall entfällt die Stornopauschale bis auf eine Bearbeitungsgebühr von [z. B. 50–100] €. Der Anbieter kann den Ersatzteilnehmer aus den in § 3 Abs. 4 genannten Gründen ablehnen.
(5) Ein Umbuchen auf einen späteren Ausbildungsdurchgang ist nach Verfügbarkeit und Zustimmung des Anbieters einmalig möglich; hierfür kann eine Umbuchungsgebühr von [BETRAG] € erhoben werden.
(6) Die Ausbildung ist ein einheitlicher Lehrgangsvertrag mit festem Curriculum, festen Terminen und Gruppenbezug; sie ist kein Dienstverhältnis höherer Art, das aufgrund besonderen persönlichen Vertrauens übertragen wird. Soweit gesetzlich zulässig, wird das Kündigungsrecht nach § 627 BGB ausgeschlossen. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (§§ 314, 626 BGB) bleibt unberührt.
(1) Die Teilnahme an praktischen Einheiten mit Kambo-Anwendung setzt einen stabilen körperlichen und psychischen Gesundheitszustand voraus. Der Teilnehmer versichert, die im Anamnese-/Gesundheitsfragebogen gemachten Angaben wahrheitsgemäß und vollständig zu machen und Änderungen bis zum jeweiligen Modul unverzüglich mitzuteilen.
(2) Ausschlusskriterien (Kontraindikationen) für die Teilnahme an praktischen Einheiten sind insbesondere: schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Herzinsuffizienz, Z. n. Herzinfarkt, Bypass, implantierter Defibrillator/Herzschrittmacher), Schlaganfall oder Hirnblutung in der Vorgeschichte, Aneurysmen, schwere Leber- oder Nierenerkrankungen, Epilepsie, schwere psychiatrische Erkrankungen (insbesondere Psychosen, Schizophrenie, bipolare Störung in instabiler Phase), akute schwere Infektionen, Einnahme bestimmter Medikamente (insbesondere Immunsuppressiva, Chemotherapeutika, blutdrucksenkende Mittel nach Einzelfallprüfung), Schwangerschaft und Stillzeit, Essstörungen in akuter Phase, Zustand nach Organtransplantation, Alter unter 18 Jahren, Blutgerinnungsstörungen/Thromboseneigung, unzureichend eingestellter Diabetes mellitus, aktive Krebserkrankung bzw. Krebstherapie innerhalb der letzten 6 Monate, schwere Magen-Darm-Erkrankungen (z. B. florides Ulcus, Ösophagusvarizen, aktiver Schub bei Morbus Crohn/Colitis ulcerosa), akuter Drogen- oder Alkoholkonsum sowie Einnahme von Ayahuasca, 5-MeO-DMT oder Iboga innerhalb der letzten 3 Monate. Die vollständige, jeweils aktuelle Kontraindikationsliste wird vor jedem Praxismodul bereitgestellt und ist verbindlicher Bestandteil dieser AGB.
(3) Bei Vorliegen einer Kontraindikation ist die Teilnahme an den betroffenen praktischen Einheiten ausgeschlossen. Der Anbieter kann die Vorlage einer ärztlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung verlangen.
(4) Erstattung bei gesundheitlichem Ausschluss: Wird der Teilnehmer wegen einer Kontraindikation, die er bei Vertragsschluss nicht kannte und nicht kennen musste, oder wegen einer nachträglich eingetretenen gesundheitlichen Veränderung vom Anbieter von der (weiteren) Teilnahme ausgeschlossen, werden bereits gezahlte Beträge — einschließlich der Anzahlung — abzüglich des Werts bereits erbrachter Leistungen (anteilig nach Modulen) erstattet. Alternativ kann einvernehmlich auf einen späteren Durchgang oder ein reines Theorie-/Online-Paket umgebucht werden.
(5) Folgen des Verschweigens; volle Eigenverantwortung: Hat der Teilnehmer eine Kontraindikation oder gesundheitsrelevante Umstände verschwiegen oder falsche bzw. unvollständige Angaben gemacht, gilt:
Der Teilnehmer bestätigt bei der Anmeldung und vor jedem Praxismodul gesondert, dass ihm diese Folgen bekannt sind.
(1) Die Teilnahme an Selbsterfahrungsanteilen und praktischen Übungen erfolgt freiwillig und auf eigene Verantwortung. Der Teilnehmer kann jede Übung jederzeit ablehnen oder abbrechen; ein Erstattungsanspruch entsteht dadurch nicht.
(2) Der Teilnehmer verpflichtet sich, den Anweisungen der Ausbildungsleitung zu Sicherheits- und Ablauffragen Folge zu leisten, insbesondere bei praktischen Einheiten.
(3) Risikoaufklärung und Einwilligung: Dem Teilnehmer ist bekannt, dass er im Rahmen der Ausbildung selbst Kambo-Anwendungen an sich erfährt (Selbsterfahrung/Eigenanwendung unter Anleitung). Bei der Anwendung von Kambo treten intensive körperliche Reaktionen auf (u. a. Übelkeit, Erbrechen, Hitzegefühl, Kreislaufreaktionen, Schwellungen im Gesicht); ernsthafte gesundheitliche Risiken bis hin zu lebensbedrohlichen Komplikationen können — insbesondere bei nicht mitgeteilten Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahmen — nicht vollständig ausgeschlossen werden. Der Teilnehmer erhält vor Beginn der Ausbildung und erneut vor jedem Praxismodul eine mündliche und schriftliche Risikoaufklärung, hat Gelegenheit zu Fragen und bestätigt jeweils in Textform: dass er die Aufklärung erhalten und verstanden hat, dass seine Angaben im Anamnesebogen wahrheitsgemäß und vollständig sind, dass er die Folgen unvollständiger Angaben nach § 7 Abs. 5 kennt und dass er in die Anwendung an sich selbst freiwillig einwilligt. Ohne diese Bestätigungen ist eine Teilnahme an praktischen Einheiten ausgeschlossen. Die Bestätigungen werden vom Anbieter dokumentiert und aufbewahrt.
(4) Handelt der Teilnehmer außerhalb der Ausbildung eigenständig (z. B. eigene Behandlungen oder Anwendungen bei Dritten vor Abschluss der Ausbildung), so tut er dies ausschließlich in eigener rechtlicher und tatsächlicher Verantwortung. Der Anbieter distanziert sich von Anwendungen, die nicht der gelehrten Methode entsprechen.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters oder seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. (Hinweis: Diese Haftung kann rechtlich nicht ausgeschlossen oder beschränkt werden, § 309 Nr. 7 lit. a BGB.)
(2) Für sonstige Schäden haftet der Anbieter nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit seiner selbst, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen sowie bei schuldhafter Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften (z. B. Produkthaftungsgesetz) bleibt unberührt.
(4) Der Teilnehmer ist verpflichtet, für die Präsenzmodule eine eigene Kranken- und ggf. Unfallversicherung zu unterhalten. Der Abschluss einer Seminar-/Reiserücktrittsversicherung wird empfohlen.
(1) Der Anbieter kann einen Teilnehmer aus wichtigem Grund vorübergehend oder dauerhaft von der Ausbildung (einschließlich Online-Strukturen, Gruppen und Mitgliederbereich) ausschließen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei: erheblicher Störung des Ausbildungsbetriebs trotz Abmahnung, Gefährdung der eigenen Person oder Dritter, Missachtung von Sicherheitsanweisungen bei praktischen Einheiten, Erscheinen unter Einfluss berauschender Substanzen, Täuschung über gesundheitliche Voraussetzungen (§ 7 Abs. 5), erheblichen Verstößen gegen Vertraulichkeit oder Urheberrecht (§§ 11, 13), Zahlungsverzug nach § 4 Abs. 4 sowie strafbarem oder grob respektlosem Verhalten gegenüber Teilnehmern oder Ausbildungsleitung.
(2) Soweit möglich und zumutbar geht dem dauerhaften Ausschluss eine Abmahnung in Textform voraus; entbehrlich ist sie bei schwerwiegenden Verstößen, insbesondere bei Gefährdung von Personen.
(3) Bei berechtigtem Ausschluss aus einem vom Teilnehmer zu vertretenden wichtigen Grund bleibt der Vergütungsanspruch des Anbieters bestehen; der Anbieter muss sich ersparte Aufwendungen anrechnen lassen.
(1) Sämtliche Ausbildungsmaterialien (Skripte, Handouts, Präsentationen, Videos, Aufzeichnungen, Protokollvorlagen, Inhalte des Mitgliederbereichs) sind urheberrechtlich geschützt. Der Teilnehmer erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht ausschließlich für den persönlichen Gebrauch im Rahmen der Ausbildung.
(2) Untersagt sind insbesondere: Weitergabe an Dritte, Vervielfältigung über den Eigengebrauch hinaus, Veröffentlichung, öffentliche Wiedergabe sowie jede kommerzielle Nutzung, insbesondere die Verwendung für eigene Ausbildungs-, Kurs- oder Unterrichtsangebote — auch in bearbeiteter Form — ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters.
(3) Bild-, Ton- und Videoaufnahmen während der Ausbildung (online wie in Präsenz) sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters gestattet.
(4) Der Zugang zum Online-Mitgliederbereich besteht für die Dauer der Ausbildung zuzüglich [ZEITRAUM, z. B. 12 Monate]; danach kann der Anbieter den Zugang schließen.
(5) Bei schuldhaften Verstößen gegen Abs. 1–3 kann der Anbieter Unterlassung und Schadensersatz nach den gesetzlichen Vorschriften verlangen.
(1) Voraussetzung für die Erteilung der Teilnahmebescheinigung/des Zertifikats sind: Bestehen der schriftlichen Theorieprüfung (mind. 75 %), Bestehen der mündlichen Gruppenprüfung, einmalige Leitung einer Selbstbehandlungs-Online-Einheit, Nachweis von 10 Behandlungsprotokollen, Erreichen der vorgegebenen Praxispunkte sowie ein gültiger Erste-Hilfe-Kurs (nicht älter als 2 Jahre). Prüfungen können auch nicht bestanden werden (Durchfallen ist möglich); eine Wiederholung ist [ANZAHL]-mal gegen eine Gebühr von [BETRAG] € möglich.
(2) Es besteht kein Anspruch auf Erteilung des Zertifikats ohne Erfüllung der Voraussetzungen. Die Nichterteilung begründet keinen Erstattungsanspruch hinsichtlich des Ausbildungspreises.
(3) Das Zertifikat dokumentiert ausschließlich die Teilnahme und den internen Ausbildungsabschluss. Es ist keine staatliche oder staatlich anerkannte Qualifikation und verleiht keine Befugnis zur Ausübung der Heilkunde.
(4) Das Zertifikat ist 2 Jahre gültig. Eine Verlängerung setzt die Teilnahme an mindestens einem Fortbildungs-Call pro Jahr [und STANDORTBESTIMMUNG] voraus. Nach Ablauf ohne Verlängerung erlischt die Gültigkeit; ein etwaiger Eintrag auf der Website des Anbieters wird entfernt.
(5) Zertifikate werden als PDF zum Selbstausdruck bereitgestellt.
(1) Persönliche Informationen, die Teilnehmer im Rahmen der Ausbildung (einschließlich Gruppenformaten und Online-Gruppen) über sich oder Dritte teilen, sind vertraulich zu behandeln. Die Weitergabe von Screenshots, Chatverläufen, Aufnahmen oder Inhalten aus geschützten Gruppenräumen an Außenstehende ist untersagt — auch in anonymisierter Form.
(2) Fallbezogene Daten von Klienten dürfen nur anonymisiert und nur im Rahmen der Ausbildung geteilt werden.
(1) Der Anbieter kann einzelne Termine, Referenten oder Orte aus sachlichem Grund ändern, sofern die Änderung dem Teilnehmer zumutbar ist und der Gesamtcharakter der Ausbildung gewahrt bleibt. Online-Einheiten können aufgezeichnet bereitgestellt werden, wenn ein Live-Termin entfällt.
(2) Muss ein Präsenzmodul aus Gründen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat (z. B. höhere Gewalt, kurzfristige Erkrankung der Ausbildungsleitung), verschoben werden, wird ein Ersatztermin angeboten. Anreise- und Übernachtungskosten der Teilnehmer werden nicht erstattet; der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung wird empfohlen.
(3) Sagt der Anbieter die Ausbildung insgesamt ab (z. B. bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von [ZAHL], anzeigbar bis [FRIST] vor Beginn), werden bereits geleistete Zahlungen vollständig erstattet. Weitergehende Ansprüche bestehen nur im Rahmen von § 9.
(1) Ein guter Ausbildungsverlauf lebt von aktiver Mitwirkung. Der Teilnehmer nimmt regelmäßig an den Modulen teil, bereitet die bereitgestellten Materialien nach eigenem Lerntempo vor und nach und informiert die Ausbildungsleitung frühzeitig, wenn er einen Termin nicht wahrnehmen kann.
(2) Für die Online-Module benötigt der Teilnehmer auf eigene Kosten eine stabile Internetverbindung, ein geeignetes Endgerät mit Kamera und Mikrofon sowie die jeweils genutzte, kostenfrei verfügbare Konferenzsoftware. Technische Störungen im Verantwortungsbereich des Teilnehmers begründen keinen Erstattungsanspruch; verpasste Live-Einheiten können über die Aufzeichnungen nachgeholt werden, soweit diese bereitgestellt werden.
(3) Versäumte Einheiten werden nach Möglichkeit durch Aufzeichnungen, Lernmaterialien oder – nach Absprache und Verfügbarkeit – durch die Teilnahme am entsprechenden Modul eines späteren Durchgangs ausgeglichen. Ein Anspruch auf individuelle Nachholtermine oder auf Erstattung für versäumte Einheiten besteht nicht.
(4) Bei Präsenzmodulen organisiert der Teilnehmer Anreise, Unterkunft und Verpflegung selbst und auf eigene Kosten. Empfehlungen zu Unterkünften stellt der Anbieter nach Möglichkeit zur Verfügung.
(1) Online-Einheiten können vom Anbieter aufgezeichnet und den Teilnehmern des jeweiligen Durchgangs im Mitgliederbereich zur Verfügung gestellt werden; darauf wird zu Beginn der jeweiligen Einheit hingewiesen. Eigene Aufnahmen durch Teilnehmer sind nur mit Zustimmung des Anbieters gestattet (§ 11 Abs. 3).
(2) Foto-, Ton- oder Videoaufnahmen von Teilnehmern zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Website, Social Media) erfolgen ausschließlich mit vorheriger, gesonderter und jederzeit widerruflicher Einwilligung der abgebildeten Person. Ohne Einwilligung entsteht dem Teilnehmer kein Nachteil.
(3) Bei Praxismodulen sorgt der Anbieter für einen strukturierten Sicherheitsrahmen; hierzu gehören insbesondere eine aktuelle Kontraindikationsliste, die Anamnese- und Aufklärungsdokumentation (§§ 7, 8), eine Erste-Hilfe-Ausstattung vor Ort sowie ein Notfallplan. Die Teilnehmer werden zu Beginn jedes Praxismoduls in die Sicherheitsabläufe eingewiesen und verpflichten sich, diese einzuhalten.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten (einschließlich Gesundheitsdaten aus dem Anamnesebogen, Art. 9 DSGVO) erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung des Anbieters, abrufbar unter [URL]. Gesundheitsdaten werden nur mit ausdrücklicher Einwilligung und ausschließlich zur sicheren Durchführung der Ausbildung verarbeitet. Die entsprechende Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO) wird im Anmeldeformular gesondert eingeholt und kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden; ohne sie ist eine Teilnahme an praktischen Einheiten nicht möglich.
(1) Diese AGB gelten in der bei Vertragsschluss vereinbarten Fassung für die gesamte Vertragslaufzeit. Für laufende Verträge kann der Anbieter Änderungen nur anbieten, soweit sie aufgrund von Gesetzesänderungen, Rechtsprechung oder gleichwertigen Gründen erforderlich sind und den Teilnehmer nicht unangemessen benachteiligen; Leistung und Preis können auf diesem Weg nicht geändert werden.
(2) Änderungsangebote werden dem Teilnehmer mindestens 6 Wochen vor Wirksamwerden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Teilnehmer nicht innerhalb dieser Frist, gilt die Zustimmung nur dann als erteilt, wenn der Anbieter in der Mitteilung ausdrücklich auf diese Folge hingewiesen hat. (Hinweis: Eine Klausel „AGB können jederzeit geändert werden" — wie in der Vorversion — ist nach der BGH-Rechtsprechung unwirksam.)
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dem Verbraucher dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts seines gewöhnlichen Aufenthaltsstaats entzogen wird.
(2) Ist der Teilnehmer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. (Hinweis: Gegenüber Verbrauchern ist eine Gerichtsstandsvereinbarung unzulässig; es gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.)
(3) Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. [ALTERNATIV: Teilnahmebereitschaft erklären.]
(4) Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform; dies gilt auch für die Änderung dieses Textformerfordernisses. Individuelle Vertragsabreden haben Vorrang (§ 305b BGB).
(5) Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Anlage: Muster-Widerrufsformular
Anlage: Kontraindikationsliste (jeweils aktuelle Fassung) — wird als Teil des aktuellen Ausbildungsskripts vor jedem Praxismodul bereitgestellt.
© 2026 Kambo Research · Kambo Tribe LLC · Impressum · Datenschutz · Soli Deo Gloria